MELBOURNE

Wir kommen in die nächste Kapitale von Australien – Melbourne. Vorher machen wir einen Halt in Geloong, ein Städtchen mit immerhin 200.000 Einwohnern.

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Wir sehen witzige Figuren an der Uferpromenade

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schöne Menschen

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aber auch eine sehr leere Einkaufstrasse

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Dann in Melbourne Verkehr auf 4 Spuren, Gedrängel. Dank unserer Handy – Google Map finden wir unser Short Stay Appartment. Es liegt zentral, ist perfekt eingerichtet mit Wohnzimmer und Schlafzimmern und ist im 25. Stock. Ich schaue aus dem Fenster und sehe – nix is higher than a Bayer

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und gegenüber, das ist die Sicht aus unserem Zimmer, bauen sie gerade das nächste Hochhaus,

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es ist eine irre Bautätigkeit in Melbourne.

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Die Stadt litt sehr unter der Finanzkrise, zwischenzeitlich scheint es aber wieder viel Geld zu geben. Altes existiert gerade so noch,

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Neues, Gewaltiges entsteht – wie Melbourne wohl vor zehn Jahren ausgesehen hat.

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In dem kleinen Gebäude befindet sich ein französisches Bistro, mit Original Baguette – so was gibt es in Grossstädten

Mir scheint Melbourne die Wirtschaftskapitale von Australien zu sein, das Sydney Fieber, das Verrückte, wir sehen es nicht.  Wohlstand zeigt sich auch in den Strassen

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wie bei vielen Kapitalen, gibt es auch die Verlierer, die sehen wir mitten im Stadtzentrum, keiner der Passanten nimmt Notiz von davon

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Im Informationszentrum holen wir uns Ratschläge was wir uns ansehen sollen – es gibt drei Highlights,  da ist zum einen das Kaufhaus Myer, das als erstes Kaufhaus in der Welt 1930 Weihnachtsdekorationen hatte, die allerdings ganz anders sind, als das was wir kennen, der Victoria Market und Captain Cooks Wohnhaus, das in England abgebaut, verschifft und in Australien wieder aufgebaut wurde.

Alles kann man gut mit der City Line Tram, die umsonst ist, besichtigen. Also – wir denken, warum auf die Tram warten, wir gehen schon mal los

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wir haben die übrigens in den zwei Tagen nie benutzt, entweder war deren Betriebszeit zu Ende, oder sie war halt gerade nicht da.

Als erstes gehen wir zum Victoria Market – aus meiner Sicht ein Muss für jeden Melbourne Besucher, der Markt macht allerdings um 14:00 zu, und wir kamen gerade mal um 13:15 an, also dann flott durch die Gänge.

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Dort gibt es wirklich alles

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auch Original Wurstwaren von Einwanderern aus den verschiedensten Ländern hergestellt,

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auch heimische Produkte

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Mich beeeindruckte auf dem Weg zum Victoria Markt ein Graffiti von Donald Trump, 6 Tage nach seiner Wahl zum US Präsidenten.

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Das nächste Ziel ist das Kaufhaus Myer. Die Schaufenster wollen wir uns nicht entgehen lassen. In den Strassen hängt die australische Weihnachtsdekoration,

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Hallo – Weihnachten, wo wir doch das, was für uns Weihnachtstimmung ausmacht, überhaupt nicht sehen, kein Glühwein, kein Weihnachtsliedgedongel, kein Regen, keine Kälte. Dafür aber Absperrgitter, um die Warteschalngen vor den Weihnachtsfenstern aufzunehmen.

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Innen drin, im Erdgeschoss, wie bei uns, die Parfümerieabteilung – da bist Du dann schon ganz benebelt und das Geldausgeben fällt leichter ? Mir gefällt die Archirektur des Hauses.

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Das nächste Ziel ist die Cottage von Captain Cook, very impressive,

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er legte Wert auf gute Ernährung und hatte einen ausgezeichneten Gemüsegarten, der auch mit nach Australien verlegt wurde. Wir begutachten den gleich mal kritisch. Die Gärtnerin neben mir spricht höchstes Lob aus.

Am zweiten Tag in Melbourne wollen wir eine Goldgräbersiedlung in der Nähe besichtigen und fahren erst mal zum Beach von Melbourne, um von dort aus die Skyline zu bewundern.

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Während wir dort rumfotografieren, bemerken wir andere Touristen, die Zwergpinguine in der Uferbemauerung gesehen haben.

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Wir fahren weiter zur Goldgräbersiedlung Ballarat, dort wurde der zweitgrösste jemals gefunden Goldklumpen herausgehauen, das wird in einer tollen Show nachgespielt.

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Die Europäer waren die ersten Goldsucher, dann kamen die Chinesen, die in einfachen Zelten wohnten

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und haben dann Mohn angebaut, um sich mit Opium zu berauschen ? und um die harte Tagesarbeit zu vergessen

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Wir finden auch heute Chinesen beim Goldwaschen

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Das Städtchen hatte damals ganz ansehlich ausgesehen

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Es gibt Vorführungen der einzelnen Handwerker im damaligen Ballarat und zu meiner Freude kommen wir gerade rechtzeitig zum Wheel Maker.

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Ich fühle mich an meine Kindheit erinnert, wir hatten noch viele der Werkzeuge und Maschinen, die ich da sehe,

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auch wenn sie damals nicht mehr benutzt , sondern nur aufgehoben wurden.
Unser Aufenthalt in Australien geht zu Ende, über Sydney werden wir nach Neuseeland fliegen. Es war eine intensive aufregende Zeit in diesen 5,5 Wochen

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