SYDNEY

Bangkok, bei 32 Grad und 100 % Luftfeuchtigkeit, warten auf den Weiterflug nach Sydney

waarten am Pool

warten am Pool

Bald geht es weiter

Wir machen – entdecke Sydney in dem Du es Dir erläufst. Laufen sind wir ja nach der Pilgerei gewohnt und wir sind trainiert, also kein Problem. Die Sydney Opera aus der Nähe, das ist wirklich beeindruckend, auf diese Architektur muss man erst einmal kommen. Anschliessend sind wir durch den anliegenden Botanischen garten spaziert ( ein Zwischending zwischen Englischer garten und Nymphenburger schloss Park ). Also – wir waren da um die Mittagszeit, und alle, aber wirklich alle Arbeitenden, Studierenden haben da Sport ( Jogging ) getrieben. Als Tourist bist Du fast versucht mit zu machen. Diese stadt strahlt eine sehr grosse Aktivität, Lebensfreude und Jugendlichkeit aus.

Vonn der Aktivität haben wir uns anstecken lassen und gleich mal einen Plan gemacht, was wir alles bis So, unser letzter Tag in Sydney machen wollen, damit wir die 10 Dinge die man sehen will / soll alle ansehen. Der Plan steht und wir sind gut damit ausgefüllt. Beim Rumfragen im Tourist Info Center hat uns die nette Guilia aus Ferrara ( Italien ) weitere gute Typs gegeben. Also langweilig wird es uns nicht, denn wir haben ja noch die Typs von Helen. So kamen wir auch zur „Hafenrundfahrt“, indem wir einfach die Fähre von Circular Quay zu Darling Harbour gefahren und konnten so das Foto von Sydney Opera machen

 

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Heute haben wir uns schon mal angesehen, was uns so alles erwarten kann, im Great Barrier Riff oder an Land, die Ursula war ganz begeistert.

Hier ein erster Ausschnitt

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hoffentlich ergeht es uns nicht wie diesen Kerlen

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denn der Haifisch der hat Zähne

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solche niedlichen „Clownsfische“ die sehen doch toll aus, oder

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Seestern, oder so etwas ähnliches

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und hier – so soll das Riff aussehen

 

Eine Stadt am Meer hat immer einen Fischmarkt, also nichts wie hin um diese Atmosphäre zu schnuppern. Dieser Fischmarkt ist eine Ansammlung von günstigen Essens- und Marktständen, Verkaufsstände sind eher in der Minderheit – UND: Chinesen egeal in welche Richtung man geht, da wird einem bewusst, welche Nation das zahlenmässig grösste Volk stellt. Das Essen ist sehr gut, reichlich und wirklich günstig, wenn man vor allem die sonstigen Sydney Preise kennt-

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Der nächste Tag beginnt früh, aufstehen um 6:00 Uhr, abholen um 7:00 zu einer Tagestour in die Blue Mountains. Auf dem Hinweg halten wir in einem Tiepark, wir sehen die asutralischen Tiere „live“

ein Kasuar

ein Kasuar

 

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Unser Fahrer David war auch schon in D, Österreich und der Schweiz, vom Dachstein ist er mit dem Glider ins Tal geflogen – ein verrückter Aussie halt. Auf die Frage was ihn nach D geführt hat – Chasing Girls – jetzt ist er mit einer Australierin verheiratet und hat einen Sohn. Übrigens – in Österreich sah er das erste Mal in seinem Leben Schnee, mit 21 Jahren.

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Die Aussies bezeichnen die Blue Mountains als GREAT CANYON von Australien, David meint, die Aussies sagen zu allem Great, während die Amerikaner es bei Grand belassen. Der Name Blue Mountains, so die mitreisende Biologielehrerin in Ruhestand, kommt von den Eukalyptusbaumblättern, die auch einen tollen Duft verströmen – ich sage nur Pinimentol pur, am anderen Tag war unsere Erkältung aus D praktisch weg. Für mich faszierend war die Abfahrt mit der Seilbahn ( übrigens von Doppelmayer ) ins Tal und dort Regenwald pur, wirklich beeindruckend.

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Zum Lunch geht es in ein 1000m hoch gelegenes Drf, und dort ist der Frühling. Also daran muss ich mich noch gewöhnen, dass im Oktober gerade die Bäume austreiben, die japanische Kirsche blüht, Apfelbäume blühen – es ist Frühling

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Auf der Rückfaht kommen wir durch eine Gegend in der erst vor 2 Jahren ein Waldbrand gewütet hat, der Brand konnte auf der einen Strassenseite gestoppt werden, auf der anderen Strassenseite standen die schönsten Häuser, eines fiel allerdinges den Flammen zu Opfer-

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Auf der Rückfahrt besuchen wir noch das Olympiazentrum und fahren dann mit dem Boot ca 1 h zurück nach Sydney.Wir wohnen mittendrin, in the Rocks, es ist Freitagabend und dei Mädels spielen verrückt, sehr schön herausgeputzt und gut drauf, es ist Frühling ( Veronika der Spargel wächst ) und wir ab in den Pub und mittendrin, allerdings unterscheiden wir uns ganz schön von der Sydney Jugend.

Es ist Wochenende und wir fahren nach Bondi zum Strand der Jugend – also ich sage jetzt mal nichts und lasse die Bilder sprechen.

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Auf der Rückfahrt in die Stadt, suchen wir noch das Hostel unser Tochter, wo sie vor  einigen Jahren lebte, und was hören wir dort – PARTY. Ich kann verstehen, warum soviele junge Leute nach Australien gehen, um sich dort einfach mal aus zu toben. Die Busse total überfüllt, und der Zug wurde aus welchen Gründen auch immer, um 17:00 Uhr einegstellt, also wir unter der Partyjugend – schon irre.

 

Am nächsten Tag zurück in unsere Realität – wir fahren mit der Fähre nach Manly – es ist Sonntag, 30 Grad warm, alle wollen zum Strand ( Pack die Badehose ein ), die Fähren sind mit ca 1000 Passagieren randvoll. Wir gehen nicht zum Starnd sondern machen den 10 km langen Scenic Walk. Das ist wirklich toll, mit tollen Aussicht auf die Strandlinie und hinaus auf den Pazifik. Und plötzlich ein Leguan mitten auf dem Weg.

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Bei Hugo`s lassen wir bei einem tollen Essen den Tag in Manly ausklingen, auch dort wieder tolle stimmung und tolle Athmosphäre

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Das war ein toller Abschluss unseres einwöchigen Sydneyaufenthaltes

 

CAIRNS

Wir sind von Sydney nach Cairns geflogen.

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Der Flug dauerte 3,5 h, und wir sind in einer anderen Zeitzone. Also an die Grösse von Australien muss  man sich erst gewöhnen. Der Flug hat mit allem drum und dran gerade mal 120,00 € gekostet und die Airline Jetstar war überaus pünktlich. Das In D gemietete Auto konnten wir übernehmen, einen Toyota RAV 4, Automatic – na ja ich will ja dazu nicht viel sagen. Spritverbrauch 7,5l, Allradantrieb, Anzug beim Überholen im Grenzbereich lebensgefährlich, da einfach kein Zug dahinter, Klimaanlage bläst einem kalt an – und das ganze bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h – was solls.

Das Hotel hatte ich auch schon in D gebucht, Regis Park, und wir wurden auf D empfangen, da schaugst! Eine Australierin hat einen Voralberger geheiratet und die leben jetzt ein halbes Jahr da und ein halbes Jahr dort, immer da wo gerade Sommer ist. Diese nette Frau gab uns gleich ein paar sehr gute Typs. Und das Zimmer – war so gut, dass wir gleich auf vier Tage verlängert haben.

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Nach Cairns sind wir, um von dort aus den Regenwald zu besuchen und die Great Barrier Tour zu starten. Cairns ist voll auf Tourismus ausgerichtet, aber sehr angenehm und sehr gepflegt.

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Die erst Tour ging zum Breakfast with the Birds, bei Port Douglas. Wir sitzen in einem Tierpark im Regenwald zwischen den Vögeln und frühstücken, wirklich witzig.

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und anschliessend zum Cape Tribulation, unser nördlichster Punkt in Australien. Auf dem Weg dahin machen wir einen Abstecher nach Mossman, dort leben die Aboriginis. Wir schliessen uns einer von einem Einheimischen geführten Tour an. Die Aboriginis sind das älteste noch existierende Volk der Erde, es gab sie schon vor der letzten Eiszeit, vor 150.000 Jahren als Volk, und sie haben all die Zeit ihr Brauchtum, ihr Wissen weitegehend erhalten. Leider kommen heute die grossen Pharmakonzerne, fragen die Aboriginis aus, erlassen dann Patente, und dann können die Einheimischen die Pflanzen zur Heilung von Krankheiten nicht mehr beutzen, also geben Sie ihr Wissen nicht mehr weiter, das dann auch verschwinden wird. Die Religion / Kultur der Aborigines ist auch sehr klar, der Mensch ist Teil des Ganzen, der ganzen Erde, der Pflanzen, des Wassers – halt von allem und lebt im Einklang mit der Natur.

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Die Führung im Regenwald war sehr beeindruckend, erst einmal der Regenwald und dass die Aborogines mit all dem giftigen Getier dort leben. Heute gehen wieder Stämme in den Urwald zurück, um nach der alten Kultur zu leben.

Das nächste Ziel ist der Daintree River. Ursula, die Biologielehrerin in Ruhestand, will unbedingt lebende Krokodile sehen, wir im Boot, die Schnapp – Schnapp Krokodile um uns herum, muss dass sein? Ich füge mich in mein Schicksal.

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Am Ziel, dem Kartenhäuschen für die Bootstour angekommen, empfängt uns ein Typ „Crocodile Dundee“ und fragt uns wo wir herkommen und so weiter. Also – er war schon mehrmals in Köln auf einer Essensmesse um dort Krokodilfleisch zu vermarkten und ist von D sehr angetan. Dann kommt er zum wesentlichen Punkt des heutigen Tages – leider können wir keine Krokodile sehen, denn der Wasserstand sei zu hoch und ausserdem ist es zu heiss, die Krokodile lassen sich nicht sehen. Huch der Kelch ist an mir vorbeigegengen. Als begeisterer Filmegucker von Jurassic Park und von Idiana Jones hatte ich die Nacht vorher schon Albträume, vielleicht sollte ich das Filmgenre ändern, das beschliesse ich für mich . Also zukünftig Typ Sissi 1, junges bübsches Mädel verliebt sich in tollen Kerl und es gibt ein Happy End.

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Wir fahren zum Cape Tribulation weiter. Die Strasse geht durch den Regenwald ans Meer, dort finden wir ein grossen Hostel, Typ Pfadfinder Lager, mit Schlafstellen, gemeinsamer Kochgelegenheit, gemeinsamen Duschen – soweit bin ich noch nicht, dort übernachten zu wollen, aber es gibt vereinzelte Gäste in unserem Alter, obwohl die meisten doch Backpacker sind.

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Trotz Badeverbot der Krokdile wegen, machen es sich die Backpacker am Strand gemütlich, spielen Volleyball und was man halt so macht in dem Alter am Strand.

 

Der grosse Tag kommt – es geht zum Great Barrier Reef.

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Beim Einchecken, errfahren wir dass die Fahrt ca 1,5 h dauert und kräftiger Seegang zu erwarten ist. Oh je – ich, dem schon immer beim Kinderkarussel fahren schlecht wurde. Zufällig erfahre ich von Wundertabletten, also nichts wie hin zur Crew, nach diesen Tabletten gefragt, eine für die Hinfahrt, eine für die Rückfahrt, macht 3 $. „Haben Sie erhöhten Blutdruck, oder nehmen Sie Medikamente“ – ich verneine mit Überzeugung, es geht um das jetzt und hier – fertig. Die Tablette eingeschmissen – ich bin prächtig drauf, unterhalte mich mit einem irischen Ehepaar in unserem Alter, die die Route Dublin – Florida -Hawaii – Australien – Südafrika – Dublin in acht Wochen machen.

So nach einer Stunde, mir geht es prächtig, bekommt die Ursula die Seekrankheit in ihrer übelsten Art, die Ursula, die noch nie seekrank war.

Während der Fahrt hatte ich mich zum Schnorcheln angemeldet, es gibt da viele Biologen, die dann ein geführtes Schnorcheln machen, Dauer ca 1h. Wir bekommen Ganzkörperschwimmanzüge ausgehändigt, das ist wegen der immensen Sonneneinstrahlung auch notwendig.

 

Im Wasser begegnen wir zuerst dem Alibifisch aus der Werbung

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Die See ist trüb, wahrscheinlich wegen der vielen Leute, ansonsten sehen wir/ ich kaum Fische. Im Vergleich zu Moorea ( Südsee )gibt es fast nichts zu sehen, es ist halt Massentourismus hier. Ich bin wirklich entäuscht, die Fotos geben das ganz gut wieder. Vielleicht muss man Tauchen anstatt zu schnorcheln.

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Mein Kopf ist allerdings auch mehr bei Ursula, und ich gehe dannn nachmittags nicht mehr schnorcheln.

Aber wir müssen ja noch zurück, 1,5h – ich wieder hin zu der Crew, nach einer weiter Wundertablette gefragt, mich / uns als vollkommen gesund bezeichnet und schwupps, die Ursula nimmt die Tablette und nach einer halben Stunde ist sie quitschfidel. Hätten wir vielleicht früher machen sollen. Das war dasGreat Barrier Reef.

 

Am nächsten Tag machen wir eine Rundreise an den Barron Falls vorbei

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nach Kuranda – einer „Touristenattraktion“ – hier gibt es viele Hängengebliebene, die hier ihre Sachen verkaufen und Busladungen voller Touristen, denen das angedreht wird

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Bei der Rundreise kommen wir nach Atherton, australisches Tafelland, geprägt von Bananenplantagen. Backpacker werden als Erntehelfer gesucht. Tolle Landschaft, Ferienseen – sehr schön.

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Von den 1000 m hoch gelegenen Tablelands zurück nach Cairns. Wir gehen nochmal gut essen – und an Ursulas Namenstag gibt es ein tolles Feuerwerk, das es nur so knallt.

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Anschliessend  geht es dann weiter nach Süden bis Townsville.

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Der nächste Bericht folgt in Kürze.

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