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LIMA – das Zentrum mit Charme und Historie

Lima – das Zentrum mit Charme. Ein Besuch und ein ausgedehnter Spaziergang lohnt auf jeden Fall. Als Transportmittel empfehle ich das TAXI. In Lima ist das die bequemste Art irgendwo hin zu fahren. Man stellt sich an den Straßenrand, hält ein Taxi an, gibt den Zielort an und verhandelt vor dem Einsteigen den Preis – und los geht es.

Plaza Major

Die Plaza Major ist das Zentrum Limas, sie wird auf der einen Seite vom Regierungspalast, dem Palacio de Gobierno eingerahmt und auf der anderen Seite von der Kathedrale.

Der Palacio de Gobierno steht an der Stelle von Pizarros Wohnhaus. Es ist ein wuchtiger Bau im Stil des französischen Barrocks und wurde 1938 fertiggestellt.

Wir waren zur sonntäglichen Parade da. Diese Parade ist ein Mordsspektakel. Ein Regiment berittener Soldaten in farbenprächtigen Uniformen inszeniert die Wachablösung. Mit dabei ist viel Getöse und Musik. Es ist alles sehr südamerikanisch. Der Präsident Perus nimmt die Parade ab.

Die Kathedrale Limas

Die Kathedrale und der Erzbischöfliche Palast liegen an der Ostseite der Plaza. Die Holzbalkone des Erzbischöflichen Palast sind ein bekanntes Fotomotiv. Die Kathedrale vereint durch die verschiedenen Umgestaltungen eine Vielzahl unterschiedlicher Stilarten – von Renaissance über Barock bis zu Klassizismus. Im Vergleich zu anderen südamerikanischen Kirchen ist das innere eher unspektakulär.

Bahnhof Desamparados

Der Bahnhof Desamparados ist ein neoklassizistischer Bau aus dem Jahre 1908. Heute ist darin die Casa de la Literatura Peruana untergebracht. Vom Bahnhof fahren nur noch sehr selten Touristenzüge nach Huancayo ab.

Iglesia San Francisco

Die Iglesia San Franscico ist eine weitere Hauptattraktion Limas. Der Hauptbau stammt aus 1546 und wurde nach einem Erdbeben 1646 wiederaufgebaut. Dabei wurden verstärkte Säulen und bambusverstärkte Kuppeln errichtet. Damit konnte die Kirche alle weiteren Erdbeben unbeschadet überstehen.

Das Rathaus

Das Rathaus wurde 1944 erbaut. wegen der Holzbalkone wirkt es älter aber sehr beeindruckend. Es ist ein schönes Fotoobjekt.

Die Holzbalkone

Die Holzbalkone sind in gewisser Weise ein Wahrzeichen der Altstadt Limas. Auf ihnen fand früher das Alltagsleben statt. Sie boten Schatten und frische Luft. So bekamen sie den Namen Luftstraßen. Mit Hilfe der Unesco wurden viele der Balkone restauriert und so gibt es heute über 300 davon.

Durch die Jiron de la Lima zur Plaza San Martin

Ein weiterer zentraler Platz ist die Plaza San Martin. Durch die Jiron de la Lima schlendert man dorthin und saugt die Atmosphäre von Lima auf.

An der Plaza San Martin liegt das Hotel Bolivar. Dieses war in vergangenen Tagen ein hochherrschaftliches Hotel, mit viel Pomp. Dieser ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Trotzdem – der Pomp wirkt immer noch sehr beeindruckend. Vor uns waren schon Ernest Hemingway und auch die Rolling Stones Gäste. Für Liebhaber alter Hotelelgance ist der Besuch des Bolivar ein MUSS. Eine Kleinigkeit essen, die Dienstbarkeit der Kellner genießen und ein wenig darin herumlaufen.

Der Palacio Torre Tagle

Das 1735 fertiggestellte Gebäude gilt als das schönste Kolonialgebäude der Stadt. Die Holzbalkone sind auch auf dem 20-Soles Geldscheinen abgebildet. Obwohl das Außenministerium dort untergebracht ist, kann man in den Innenhof hineingehen und diesen besichtigen.

Die Lima Atmosphäre

Das Zentrum von Lima hat Charme und ist mit Hilfe der Unesco in einem sehr guten Zustand. Es hat eine sehr gute Atmosphäre. Ich liebe es, durch die Straßen zu schlendern und mich dahin treiben zu lassen. In dieser Hinsicht erfüllt Lima alle meine Wünsche. Noch eine Anmerkung – dank der Touristenpolizei ist das Zentrum von Lima selbst an Sonntagen sehr sicher.

Ich empfehle den Besuch des Zentrums von Lima auf jeden Fall. In der Kolonialzeit war Lima das Zentrum der spanischen Verwaltung, vieles von dieser Herrlichkeit ist zu sehen. Im Zentrum wirkt Lima nicht wie eine 10 Millionen Stadt, sondern eher wie eine gemütliche saubere südamerikanische Kapitale.